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Sind etwa die Hormone schuld?

Reichhaltiges Essen, ein gelegentliches Bierchen, zu wenig Bewegung – mehr als die Hälfte der 30- bis 50-Jährigen Deutschen sind übergewichtig. Es gibt allerdings noch einen weiteren Faktor, der beeinflussen kann, wie dünn oder dick man(n) ist – das Sexualhormon Testosteron. Studien belegen nun, dass das Körpergewicht und der Testosteronspiegel zusammen hängen und ein Mangel sogar behandelt oder zumindest ausgeglichen werden kann. Bevor sich nun alle rundlichen Männer gemütlich zurücklehnen, sollten einige Fakten geklärt werden: Was ist Testosteron so wirklich? Wodurch kann der Testosteronspiegel sinken und wie beeinflusst er das eigene Körpergewicht? Wie kann man gegen einen Testosteronmangel angehen?

Vor allem die Hoden aber auch die Nebennieren sind für die Produktion des Sexualhormons zuständig, was bereits den Unterschied in der Konzentration bei Männern und Frauen erklärt. Über den Blutkreislauf verteilt sich der Botenstoff dann im ganzen Körper und wirkt an allen Organen. Es steuert das sexuelle Verlangen, die Gesichts- und Körperbehaarung, ein schnelleres Muskelwachstum, einen schnelleren Fettabbau, Aggressionen, eine tiefe Stimme, dichtere Knochen – alles in allem, fast alle typisch männlichen körperlichen und auch psychischen Merkmale.

Das heißt aber nicht, dass Frauen überhaupt kein Testosteron produzieren. Im weiblichen Körper wird es ebenfalls in den Nebennieren aber auch in den Eierstöcken hergestellt, allerdings in geringeren Mengen. Trotzdem kann Testosteron für Frauen eine Rolle spielen: Stimmungsschwankungen, Körperbehaarung, Akne, Stoffwechselstörungen – alles kann von dem Sexualhormon beeinflusst werden.

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Wenn es weniger wird

Zum natürlichen Alterungsprozess gehört es nun aber leider, dass der Testosteronspiegel sinkt. Bei Männern ab etwa 40 Jahren können das ein bis zwei Prozent pro Jahr sein. Bemerkbar macht sich dieser Prozess durch eine nachlassende Libido, der Verlust von Muskelmasse, vermehrte Müdigkeit und unter anderem auch Schlafstörungen. Man(n) merkt, wie die Leistung, sowohl sportlich als auch im Schlafzimmer nachlässt und sich vielleicht sogar ein kleines Wohlstandsbäuchlein ansetzt. Diese Zeit wird Andropause oder die „männlichen Wechseljahre“ genannt. Der Testosteronspiegel und somit auch die Midlife Crisis kann aber auch von externen Faktoren, wie beispielsweise Stress und übermäßigem Alkoholkonsum beschleunigt werden. Vielen Männern wurde in diesem Zeitraum durch Provacyl Andropause Kapseln geholfen.

Eine US-Studie betrachtete Probanden mit einem mittleren, normalen Hormonspiegel, denen Medikamente verabreicht wurden, die das Testosteron absenkten. Im Durchschnitt stieg die Körperfettmasse um 36 % an, was daraufhin deutet, dass Testosteron die Fetteinlagerung direkt beeinflusst. Durch einen erhöhten Testosteronspiegel werden mehr Andockstellen für Adrenalin geschaffen, welches dann den Zellen Energie in Form von gespeichertem Fett entzieht. Auch die Produktion von Leptid, ein Hormon, welches die Fettanlagerung am Bauch begünstigt, wird beeinflusst. Je höher der Testosteronspiegel, desto niedriger der Leptidanteil. Auch auf den Muskelaufbau hat das Sexualhormon einen signifikanten Einfluss. Da es sich bei Testosteron um ein Androgen handelt, agiert es als energetisierendes Hormon mit anaboler Wirkung. Es verbessert also die Synthese von Muskelproteinen und den Eiweißstoffwechsel.

Aber nicht nur der Bauchumfang, sondern auch das Liebesleben kann leiden, wenn die Produktion des Geschlechtshormons abnimmt. Es spielt nämlich auch bei der Spermienbildung, bei der Erektion und der Lust auf Sex eine entscheidende Rolle. Auch wie „leistungsfähig“ man im Schlafzimmer ist, wie lang man(n) durchhält und wie stark die Erektion ist, kann von Testosteron abhängen.

Es lohnt sich also durchaus, sich darüber schlau zu machen, wie man die Produktion des Geschlechtshormons erhöhen kann.

Wie man den Testosteronspiegel steigern kann

Natürlich kommt es auch hierbei, wie es so oft ist, auf eine gesunde Lebensweise an. Übergewicht reduzieren, Sport, vor allem auch Krafttraining, regelmäßiger Sex (Ja, auch das hilft!) und der Abbau von Stress unterstützen die Bildung von Testosteron. Man kann auch mit Boostern in Form von Nahrungsergänzungsmitteln wie Testrogain mit ZMA nachhelfen. Die körpereigene Produktion von Testosteron wird dann mit Hilfe geprüfter Kombinationen aus Mineralstoffen, DHT-Blockern und natürlichen Hormonen gefördert.


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