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Schnell schlank mit Sport geht nur langsam

Eines habe ich nach 50 Kilo Gewichtsreduktion verinnerlicht: ‚Sport‘ und ‚Schlank‘ passen super zusammen. Doch auch bei mir waren am Anfang die Zweifel da. Welches Gerät ist das beste beim Sport für mich? Und was für Sport mache ich jetzt eiegntlich genau? Muskelaufbau, um langsam aber gesund Gewicht zu verlieren oder Ausdauersport zum schnellen Fettverbrennen? Am Ende vieler Versuche und auch Entäuschungen an diversen Geräten – dazu später gern einmal mehr – bin ich beim Sport auf dem Laufband und damit dem Ausdauertraining gelandet.

Laufband?! „Um Gottes Willen, da halte ich es ja beim Sport keine fünf Minuten aus“, werden jetzt einige denken, und das ging mir ganz genau so. Darum habe ich mich auch nie rennend aufs Laufband gestellt, sondern war von Anfang an walkend unterwegs gewesen. Mit großem Erfolg. Denn es hat sich herausgestellt, dass das genau meine Methode und die zu mir passende Art ist, Sport fürs schlank sein zu machen.

Erst bin ich nur wenige Minuten auf einer ganz normalen Stufe gewalkt, also gegangen. Heute schaffe ich mehr als eine Stunde Sport in doch sehr schnellem Walk-Tempo. Und das mit einer hohen Steigung. Und es scheint genau die richtige Art der Fettverbrennung und damit genau ‚der‘ Sport zum schlank und fit werden für mich zu sein. Denn das Gehen belastet meine Muskulatur gleichmäßig und auf recht niedrigem Niveau. Durch die Steigerung der Zeit, die man aber auf dem Laufband verbringt, verbrennt dann bei dieser Art Sport kontinuierlich jeden eine Menge Energie. Und damit Fett. Minute für Minute.

Mit der Zeit habe ich dann beim Sport nicht nur die Dauer auf dem Laufband gesteigert, sondern eben auch die Schrittgeschwindigkeit und danach die Steigung des Gerätes. Nun ist es so, als ob ich eine Stunde einen Berg hochlaufe – und mit laufen meine ich schnell gehen. Nicht rennen! Wie gesagt, denn solch ein Sport macht weder mir noch meinem Körper Spass und ich wäre nach wenigen Minuten völlig ausgepowert – und würde nicht soviele Kalorien verbrennen, wie ich das jetzt eben schaffe.

sport-schnell-schlank-ausdauer

Mein Fazit, meine Empfehlung: Wenn Sport zum schlank werden, dann rauf auf’s Laufband! Erst einige Minuten ohne Steigung walken. Dann ein paar Tage oder Wochen später die Zeit erhöhen und einfach dadurch schon mehr in Richtung Ausdauertraining gehen. Nun langsam von Sport zu Sport die Steigung auf dem Laufband erhöhen. Irgendwann seit Ihr dann bei einer Stunde schnelles Walken bei einer hohen Steigerung – und verbrennt durch das kontinuierliche Training und Eure Ausdauer mächtig an Kalorien. Wie auf dem oben Bild aus meinem Fitnesstudio gut zu sehen, trainiere ich auf diesem Gerät bei einer recht ordentlichen Steigerung von 8 Prozent und einer mittleren Walkstufe mit 4 Km/h.

Das soll nicht heissen, dass das bei den ersten Schritten auf dem Laufband und bei einer geringen Steigung nicht passiert. Jeder Schrittauf dem Laufband, jede Minuten Ausdauersport ist für die Fettverbrennung aus meiner Sicht deutlich effektiver, erfolgreicher und nachhaltiger als Muskelaufbau zum schlank werden und das Stemmen von Gewichten und Bewegen von Geräten.

Laufen, Gehen, Walken, Spazierengehen, Bergsteigen, Wandern – nennt diesen Sport wie Ihr wollt – auf dem Laufband funktioniert dieses Training super. Und aus meiner Sicht und Erfahrung verbrennt diese Methode beim Sport am effektivsten Kalorien!


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1 Kommentar zu "Schnell schlank mit Sport geht nur langsam"

  1. Claus Graßl sagt:

    Yo. Ich habe gerade an anderer Stelle im Net geschrieben; „Es könnte aber auch oder zusätzlich sein, dass die aerob-anaerobe Schwelle überschritten wird. Das hab ich oft mit meinen Klienten, wenn sie wieder mit Sport anfangen. Ich predige dann mit Engelszungen „Langsam, langsam“, …erst mal ne Flachwanderung, dann ne Hügelwanderung, dann ne etwas anspuchsvollere Hügelwanderung, dann auf nen milden Berg usw usf. Aber sie wollen nicht hören und mögen ihre individuelle anaerobe Schwelle nicht allmählich kennenlernen und verändern. Dann eben auf die harte Tour. Wer nicht hören mag, muss fühlen.“

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