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Stoffwechsel beschleunigen

Die meisten Personen, die Ihren Stoffwechsel beschleunigen wollen, haben in der Regel den Wunsch abzunehmen. Die Idee ist, dass ein schnellerer Stoffwechsel dafür sorgt, dass weniger Fett eingelagert wird und der zugeführte, nicht verwertbare Teil der Nahrung schneller wieder ausgeschieden wird.

Was ist der Stoffwechsel?

Der Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, ist der biochemische Prozess der in unserem Organismus stattfindet, nachdem gegessen wurde. In diesem Fall sprechen wir vom Fett- und Energiestoffwechsel. Der Stoffwechselprozess beginnt im Magen und endet in allen Körperzellen durch Nährstoffversorgung oder Energiespeicherung. Alles, was dadurch nicht verwertet werden kann, wird vom schnell wieder ausgeschieden.

 

Welche Faktoren beeinflussen den Stoffwechsel?

Schaut man sich die Hebel, welche Einfluss auf den Stoffwechsel haben einmal grob an, lassen sich diese in 3 Gruppen aufteilen.

  • Ernährung
  • Bewegung
  • Alltagsfaktoren

Auf diese 3 Punkte wird unterhalb nun genauer eingegangen.

Stoffwechsel beeinflussen mit der Ernährung

Betrachten wir nun den ersten der drei möglichen Hebel um den Metabolismus anzuregen, stellen wir schnell fest, dass dieser auch der stärkste ist. Je nachdem was wir essen und wie wir essen, hat das unterschiedlich starke Auswirkung auf das Stoffwechselverhalten. Diese Möglichkeiten den Stoffwechsel durch die Nahrungsausnahme zu beeinflussen, macht sich auch die sprechend benannte Stoffwechseldiät zu nutze.

Der Einfluss von Wasser

stoffwechsel trinkenEiner der ersten wichtigsten Punkte ist das Trinken. Jeder, der sich schon mal mit dem Thema „Abnehmen“ beschäftigt hat weiß, dass es immer heißt: „Trink‘ viel Wasser!“. Und das Ganze kommt nicht von ungefähr. Der Stoffwechsel wird hierdurch temporär beschleunigt. Dies ist sogar durch Studien, wie dieser hier bewiesen wurden. Um das Ganze nun noch effektiver zu machen, sollte man kaltes Wasser trinken. Das hat dann gleich noch 2 weitere positive Effekte:

  • Der Stoffwechsel wird dadurch noch mehr angeregt als mit normal temperierten Wasser.
  • Durch die Kälte muss der Körper deutlich mehr Energie aufwenden um das Wasser auf ein verträgliches Maß zu erwärmen. Heißt: Energie aus dem Fettzellen wird verbraucht.

Der richtige Nährstoff

stoffwechsel low carbSchaut man sich die menschliche Ernährung auf Makroebene an, kann man grob in 3 Nährstoffe aufteilen: Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Untersuchungen haben ergeben, dass eine isolierte Ernährung mit einem dieser Nährstoffe unterschiedlich auf den Stoffwechsel wirkt. Dabei sei gesagt, dass eine so stark isolierte Ernährung sehr ungesund ist. Man sollte seine Ernährung immer aus allen 3 Bausteinen zusammensetzen.

Die Untersuchungen zeigten, dass Eiweiß den Stoffwechsel am meisten beschäftigt / anregt. Es empfiehlt sich also eine sogenannte „Low Carb Ernährung“ um einen positiven Effekt zu erreichen.

Kaffee und Tee?

stoffwechsel teeBei der Getränkewahl sich immer nur Wasser zu beschränken kann etwas einseitig sein. Glücklicherweise gibt es noch weitere Getränke, die sich ebenfalls positiv auf den Metabolismus auswirken.

Da Kaffee in der Öffentlichkeit einen eher schlechten Ruf hat und auch mit einigen Krankheiten in Verbindung gebracht wird, kann man sich freuen nun auch mal etwas Positives darüber zu lesen. Kaffee hat eine positive Wirkung auf unsere Verdauung und regt die Fettverbrennung an. Zwar nur in einem geringen Maße, aber immerhin. Für eine optimale Unterstützung trinkt man seinen Kaffee am besten schwarz, aber das ist wohl Geschmackssache.

Mit Tee ist natürlich kein süßer Eistee gemeint. Auch trifft die Aussage, dass Tee sich positiv auf die Verdauung auswirkt, nicht auf alle Teesorten zu. Es hat sich herausgestellt, dass klassischer grüner Tee und der sog. Oolong Tee eine leichte Steigerung der Stoffwechselgeschwindigkeit zur Folge hat.

Stoffwechsel anregen mit mehr Bewegung

stoffwechsel sportUnser Körper ist komplexer und intelligenter Organismus, welcher eine Menge nützlicher Funktionen von Haus aus mit sich bringt. Wenn wir uns körperlich betätigen wollen, benötigen wir Energie. Diese können wir von Form von Lebensmitteln zuführen. Befinden wir uns in einer Situation in der wir uns stark verausgaben (bspw. beim Sport), sucht der Körper den Weg des geringsten Wiederstands um an Energie zu kommen, damit wir nicht schlappmachen. Hat man in den Stunden vor dem Sport gegessen, holt sich der Körper diese Energie direkt aus dem Essen. Steht keine Energie in dieser Form zur Verfügung, greift unser Organismus auf eine andere Quelle zurück: Die Fettzellen. Die hier eingespeicherte Energie abgebaut. Wir nehmen ab.

Nicht nur der direkte Abbau von Fettzellen beim Training ist ein positiv. Auch tritt der sogenannte Nachbrenneffekt (eng. Afterburn Effect) in Kraft, welcher dafür sorgt, dass sämtlich Stoffwechselprozesse im Körper aktiver sind als unter Normalbedingungen.

Muskelmasse

Wer neben Kardiotraining auch noch Krafttraining macht und dadurch Muskeln aufbaut, profitiert noch von einem weiteren Vorteil: „Muskel verbrennen Kalorien.“. Und zwar nicht nur bei direkter Beanspruchung, sondern auch in der Ruhephase. Es hat daher gute Vorteile eine gewisse Menge Muskelmasse zu haben.

Alltägliche Dinge, die den Metabolismus beeinflussen

Schon mal von dem Gerücht gehört, dass die meisten Menschen theoretisch dehydrieren würden, wenn Sie sich nur von Schnee ernähren würden? Man möge meinen, dass man durch den Schnee genug Flüssigkeit bekommt um nicht zu verdursten, aber dem ist nicht so. Der Körper muss eine so hohe Energiemenge aufwenden um den Schnee zu schmelzen, dass ein Hydrierungseffekt in vielen Fällen nicht greift. Dieses Verhalten kann man sich zunutze machen und den Körper in eine ähnliche Stresssituation versetzen. Wie? Durch sehr kaltes duschen. Natürlich nur kurz und nur bis zu einem verträglichen Punkt. Dieser Stress führt dazu, dass Energie aus den Reserven gezogen wird um den Körper zu schützen. Stoffwechsel geht hoch, Fettpolster nehmen ab.

Auch hat Schlaf einen gewissen Einfluss. Bei Schlafmangel hat der gesamte Organismus ein Problem. Ist die Regenerationszeit nicht lange genug, werden viele Prozess im Energiesparmodus betrieben, darunter fällt auch der Stoffwechsel.


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